MehrgenerationenWohnhaus Gutenbergstraße 10a/b

Ein weiteres Mehrgenerationenhaus wurde zum 01.07.2019 in der Goldgrube bezogen

 

Jahrzehnte lag im östlichen Teil der Goldgrube ein Baugrundstück brach. Im Laufe der Jahre wurden alle umliegenden Baulücken geschlossen, nur dort blieb eine verwilderte Fläche liegen. Alle Versuche, die Eigentümerin zur Bebauung oder zum Verkauf zu bewegen, scheiterten.

Das städtebauliche Versäumnis wurde jetzt endlich beseitigt. Modernes Wohnen konnte von der Erbin das Grundstück erwerben und im Februar 2018 mit dem Bau eines weiteren Mehrgenerationenhauses in der Goldgrube beginnen. Trotz der großen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum hat es sich die Genossenschaft nicht einfach gemacht, nur Wohnungen zu bauen, sondern es wurden wieder alternative, neue Wohnformen geschaffen. In dem Neubau werden in einer Wohngruppe sechs Personen untergebracht, die auf künstliche Beatmung angewiesen sind. Diese Wohngruppe wird von der Firma Vita Mobil in der Bewältigung des Alltags und der körperlichen Probleme unterstützt. Im Weiteren wurden 24 Wohnungen in unterschiedlichen Größen von der Genossenschaft fristgerecht unter Einhaltung der geplanten Kosten gebaut.

Der Grundgedanke der Wohnungsbaugenossenschaft hat sich auch nach mehr als 100 Jahren nicht geändert. Für Modernes Wohnen besteht das oberste Ziel darin, die Mitglieder zu fördern und einen Mehrwert zu schaffen. Dieser Mehrwert besteht darin, mitten in der Stadt auf Dauer bezahlbar, in sicheren und ordentlichen Verhältnissen wohnen zu können. Die Genossenschaft hat stets das Wohl ihrer Mitglieder im Blick. Modernes Wohnen steht für nachhaltig bezahlbaren Wohnraum in guter und zeitgemäßer Qualität.

Um dauerhaft eine lebendige und aktive Hausgemeinschaft zu unterstützen, stellt die Genossenschaft den Mietern in dieser Wohnanlage einen Gemeinschaftsraum mit Küche zur Verfügung. Zwischenzeitlich haben die zukünftigen Bewohner, um dauerhaft eine aktive Nachbarschaft zu leben, bereits einen Mieterverein gegründet. Dieser Verein sorgt sich zukünftig um die Belange der Hausbewohner, wenn es darum geht, sich gegenseitig zu unterstützen und eine lebendige Nachbarschaft zu leben. Jeder Mieter im Haus entscheidet selbst, wieviel Gemeinschaft er leben möchte.

Bei der Vermietung bestand das größte Problem darin, so das geschäftsführende Vorstandsmitglied Nadine Schmitz, die für ein Mehrgenerationenhaus erforderliche unterschiedliche Mieterstruktur zu erreichen. Unsere Erfahrungen aus der Vergangenheit haben uns dabei geholfen, dieses Problem zu lösen. Zum 1. Juli 2019 waren alle Wohnungen vermietet.