Modernes Wohnen: Mieten bleiben stabil

Genossenschaft stellt Jahresbericht vor: Bilanzsumme erhöht, zusätzlichen Wohnraum geschaffen

 

Bilanzsumme und Jahresüberschuss erhöht, Wohnungen modernisiert und ein neues Objekt fertiggestellt: Modernes Wohnen Koblenz eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Für ihre Mitglieder hat die Genossenschaft eine gute Nachricht. Die Mieten sollen stabil bleiben.

„Die Genossenschaft hat bereits in den letzten drei Jahren sehr bewusst auf allgemeine Mieterhöhungen in ihrem Wohnungsbestand verzichtet, um so den Mitgliedern dauerhaft ein bezahlbares und sicheres Wohnen zu gewährleisten und gleichzeitig damit stabilisierend auf den Koblenzer Wohnungsmarkt einzuwirken“, betonte Vorstand Nadine Schmitz in ihrem Jahresbericht. Rund 1.000 Wohnungen gehören zum Bestand des seit 1911 bestehenden Unternehmens, das auf einen Kurs des moderaten Wachstums setzt. Und auch die aktuellen Zahlen stimmen optimistisch. Der Vorstand gab bei der jüngsten Mitgliederversammlung im Mehrgenerationenhaus Gutenbergstraße bekannt, dass die Genossenschaft 2018 einen Jahresüberschuss von rund 2,56 Millionen Euro erwirtschaftet hat. Außerdem gelang es, die Bilanzsumme zu steigern – und zwar um 1,95 auf insgesamt 42,37 Millionen Euro.

Das gute Ergebnis macht es erneut möglich, eine Dividende in Höhe von 4% Prozent an die Mitglieder auszuschütten. 90 von ihnen nahmen auch an der Hauptversammlung teil, auf der auch einige Personalien geklärt werden mussten. So stimmten die Mitglieder nicht nur für die Entlastung des Vorstandes, sondern auch für die Berufung von Sabine Müller in den Aufsichtsrat. Sie kennt sich mit betriebswirtschaftlichen Fragen bestens aus, ist sie doch Geschäftsführerin der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Koblenz.

Die Veränderung im Aufsichtsgremium war erforderlich geworden, weil das langjährige Aufsichtsratsmitglied MdB Detlev Pilger nun nebenamtlicher Vorstand des Unternehmens ist und nun der hauptamtlichen Geschäftsführerin Nadine Schmitz zur Seite steht.

In der von Christian Freund, Aufsichtsratsvorsitzender, geleiteten Sitzung wurde natürlich nicht nur über Zahlen, sondern auch über konkrete Projekte gesprochen. So wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr das zweite Mehrgenerationenhaus der Genossenschaft vollendet. Damit stehen in der Gutenbergstraße zusätzlich 24 Wohnungen zur Verfügung. Nadine Schmitz wies darauf hin, dass es in dem neuen Objekt Platz für eine Wohngruppe gibt.

Thema waren auch die hohen Investitionen in den Bestand. Die Genossenschaft wird an ihrer Philosophie festhalten, die Wohnungen schnellstmöglich an die Erfordernisse der Zeit anzupassen. So wird die behinderten- und seniorengerechte Sanierung auch in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt sein.