Energieeinsparung mit "en:key" im Test

 

Die Kosten für Heizenergie steigen von Jahr zu Jahr. In nur 10 Jahren haben sich diese Kosten glatt verdoppelt. Nutzer

von Zentralheizungsanlagen haben nur bedingt Möglichkeiten, die Heizkosten zu senken, ohne entsprechenden Komfort

zu verlieren. Deshalb hat sich die Genossenschaft entschlossen, einen Versuch zu starten.

 

August 2013:

In den Genossenschaftshäusern in der Schaefferstraße testen wir ein innovatives Sparsystem der Firma Kieback & Peter

mit dem Namen: en:key. Ein Sensor erkennt die Raumnutzung und passt die Raumtemperatur an. So sollen bis zu 20% der

Heizkosten eingespart werden können. Das System besteht aus einem Raumsensor und einem Ventilregler, die miteinander

korrespondieren. Ein integrierter Bewegungsmelder im Raumsensor erkennt die Raumnutzung und passt die Zimmertemperatur

automatisch an. Sind Personen im Zimmer, gilt die Komforttemperatur; ist der Raum ungenutzt, wird automatisch die etwa 4 Grad

niedrigere Spartemperatur eingeschaltet.

 

Die Geräte wurden im August 2013 installiert. In der Folge werden die Häuser mit und ohne Raumsensoren miteinander verglichen, um den Kosteneinsparungseffekt exakt ermitteln

zu können.

 

November 2014:

Seit mittlerweile 15 Monaten läuft nun das Pilotprojekt in den Häusern Schaefferstraße 20, 22 und 24. Am 10. November war

Herr Asbach und Herr Tamme von der Firma Kieback & Peter erneut bei uns im Mietercafé zu Gast und referierten nochmals

über das System der en:key Geräte. Herr Asbach berichtete, dass für die Heizperiode 2013/2014 das Haus Schaefferstraße 20

(mit en:key) insgesamt 12,75% Heizkosten im Vergleich zu dem Haus Schaefferstraße 24 (ohne en:key) einsparen konnte.

Gemeinsam mit den Mietern wurde auch über die Bedienung und Einstellung der Geräte gesprochen. Hierbei konnten wir

feststellen, dass die Geräte sich bei einem geregelten Alltag (berufstätige Familien) optimal bzw. besser einstellen können, wie

z.B. bei älteren Personen, die die Räume unregelmäßig nutzen. Durch das unregelmäßige Nutzen der Räume müssen sich die

Geräte immer wieder neu einstellen, sodass es dadruch zu Verzögerungen beim Aufheizen kommen kann. Jedoch war das Fazit

der Mieter insgesamt postitiv.

Aufgrund des milden Winters 2013/2014 und trotz der witterungsbereinigten (von Witterung unabhänig berechnet) Ergebnisse

wurde von der Genossenschaft zusammen mit den Mietern und der Firma Kieback & Peter entschieden, eine weitere

Heizungsperiode die Geräte zu testen.